Côtes du Rhône – Weinanbaugebiet im Rhône-Tal

Von Vienne im Norden bis nach Avignon im Süden erstreckt sich das Weinanbaugebiet Côtes du Rhône. Aus der Region stammen erstklassige Weine, die das Schutzsiegel AOC als kontrollierte Herkunftsbezeichnung tragen.

Côtes du Rhône

Lage und Klima
Das Weinanbaugebiet Côtes du Rhône erstreckt sich entlang der Rhône. Die Weinberge ziehen sich im gleichnamigen Tal an beiden Flussufern entlang. Insgesamt bedecken die Reben eine Anbaufläche von 44.000 Hektar. Die nördliche Begrenzung bildet mit Vienne eine Stadt, die von den Römern gegründet wurde. Bereits in der Antike um das Jahr 125 v. Chr. wurde in dieser Region Wein angebaut. Im Süden bildet die „Stadt der Päpste” Avignon die Begrenzung des Anbaugebietes. Dank mediterraner Einflüsse eignet sich das Rhône-Tal hervorragend für den Weinanbau. Darüber hinaus übt der Wind Mistral einen großen Einfluss auf das Klima aus. Er sorgt dafür, dass über das Jahr verteilt zwei Trockenperioden und zwei Niederschlagsperioden im Gebiet Côtes du Rhône auftreten. Heiße Sommer und milde Winter schaffen optimale Bedingungen für Rebsorten wie Grenache, Rousanne, Clairette und Bourboulenc.

Geschichte des Weinanbaugebietes
Die Römer brachten vor mehr als 2.000 Jahren die ersten Weinreben nach Frankreich. Mit der Gründung der Stadt Vienne im Jahr 125 v. Chr. wurde der Grundstein für den Weinanbau im Rhône-Tal gelegt. Die römischen Bauern pflanzten an den Hängen des Flussufers Reben und legten die ersten Terrassen an. Alten Schriften zufolge wurde der Weinanbau rund um Vienne auch im Mittelalter und in der Renaissance betrieben. Die erstklassige Qualität der Weine führte ab dem 17. Jahrhundert zum Export der edlen Tropfen. Im Jahr 1737 verfügte der französische König, dass Weinfässer aus dem Anbaugebiet an der Rhône mit dem Brandzeichen „C.D.R.” gekennzeichnet sein müssen. Exakt 200 Jahre später, ab dem Jahr 1937, durften die Weine mit der geschützten Herkunftsbezeichnung AOC gekennzeichnet werden.

Côtes du Rhône

Rebsorten aus dem Anbaugebiet Côtes du Rhône
Im Anbaugebiet Côtes du Rhône sind offiziell 21 Rebsorten zugelassen. Der Löwenanteil von 89 Prozent des Gesamtertrages entfällt auf Rotwein. Der Anteil an Roséwein liegt bei sieben Prozent und auf Weißwein entfallen vier Prozent. Der Basisrebsorte Grenache noir ist es zu verdanken, dass die Rotweine vollmundig sind und ein fruchtig-warmes Aroma besitzen. Zu den Starrebsorten für die Rotweinproduktion gehören neben Grenache die Sorten Syrah und Mourvèdre. Unter den weißen Trauben nehmen Marsanne, Viognier und Grenach blanc eine führende Position ein. Die Weinlese wird in der Region Côtes du Rhône alljährlich mit dem Weinfest „Ban des Vendanges” eingeläutet.

Geschmack und Charakter der Weine
Die Qualität der Weine aus dem Anbaugebiet Côtes du Rhône kann mit den Tropfen aus berühmten Anbaugebieten wie Burgund und Bordeaux durchaus mithalten. Die Rot-, Rosé- und Weißweine überzeugen mit einem fruchtigen Geschmack und einem blumigen Bouquet. Zwar sind die Tropfen vom Rhône-Ufer nicht so vielschichtig wie Burgunderweine, doch ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis spricht für die AOC-Weine. Ein langes Dekantieren ist nicht erforderlich, damit die Weine ihr volles Aroma entwickeln. Diese Eigenschaft macht einen unkomplizierten Weingenuss möglich.

Weinliebhaber sollten es in einem Urlaub in einem Ferienhaus in der Provence nicht verpassen, dem Anbaugebiet Côtes du Rhône im malerischen Tal des Flusses Rhône einen Besuch abzustatten.

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